
Die große Frage: Kann man die alten Heizelemente einfach ausgetauscht werden?
Wir hören das ständig. Kann man tatsächlich die alten Heizelemente aus der Spritzgießmaschine herausnehmen, etwas Neues einsetzen und damit eine deutliche Verbesserung der Leistung erzielen?
Die kurze Antwort lautet: Ja. Aber es gibt dabei eine wichtige Bedingung.
Es funktioniert nur, wenn man auf ein Heizsystem umsteigt, das speziell für diesen Zweck entwickelt wurde – also einen speziell konstruierten Infrarotheizer. Es handelt sich dabei nicht um eine kosmetische Anpassung oder eine schnelle Lösung. Es geht darum, die eigentliche Wärmequelle in der Maschine zu ersetzen.
Für kleinere und mittelgroße Unternehmen, die ältere Geräte verwenden, ist dies der einfachste Weg, moderne Leistungen zu erreichen, ohne die hohen Kosten für den Kauf einer ganzen neuen Maschine tragen zu müssen.
Einsatzmöglichkeiten: Leistung, Spannung und Platzbedarf
Die technischen Daten sind keine bloßen Zahlen auf einer Seite. Sie dienen einem bestimmten Zweck.
Unsere PET-Preform-Heizgeräte arbeiten mit 400 V. Dadurch erhalten Sie die benötigte Leistungsdichte – und das in einem kleinen Raumvolumen. Ein Standardgerät verbraucht 2500 W bei einer Länge von 300 mm. Diese konzentrierte Wärme bringt die Preform schnell und gleichmäßig auf die richtige Temperatur.
Aber es gibt auch Nachteile. All diese Wärme bedeutet, dass das Kühlsystem der Maschine ebenfalls leistungsfähig sein muss. Wenn das aktuelle Kühlsystem nicht ausreicht, wird der neue Heizer zu heiß arbeiten, und dadurch werden die anderen Komponenten der Maschine beschädigt. Bevor man überhaupt an die Verkabelung denkt, muss man sicherstellen, dass die elektrische Versorgung sowie das Kühlkonzept geeignet sind.
Was steckt drin?
Die eigentliche Magie findet im Infrarotheizer selbst statt – meist handelt es sich dabei um einen Kurzwellen- oder Halogenstrahler.
Er befindet sich in einem Quarztubus hoher Reinheit. Deshalb kann er so schnell erwärmen und auch plötzliche Temperaturschwankungen verarbeiten, ohne zu zerbrechen. Die reflektierende Schicht an der Rückseite sorgt dafür, dass die gesamte Energie direkt auf die Preform gerichtet wird – somit wird keine Energie verschwendet.
Und diese speziellen Steckverbindungen, wie R7s oder Sk15? Auch sie haben ihren Sinn. Sie ermöglichen es, hohe Ströme zu leiten und eine stabile, niedrigwiderständige Verbindung herzustellen. Dadurch kann der Heizer die ständigen Einschalt- und Ausschaltzyklen überstehen, ohne kaputtzugehen. Zudem lässt er sich einfach als Ersatz einbauen.
Was bedeutet das für Ihre Produktionslinie?
Diese Anlage wurde genau dafür entwickelt, PET-Preformen zu erhitzen. Die fokussierte Infrarotenergie heizt die Preform von außen nach innen, wodurch eine genaue Kontrolle der Wandtemperatur möglich ist. Der Vorteil: Eine gleichmäßigere Erwärmung der Preform, was wiederum weniger Abfälle und kürzere Produktionszeiten bedeutet.
Für Sie bedeutet das, mehr Output aus derselben Maschine zu erzielen. Sie sparen Zeit durch schnellere Erwärmung, haben weniger Probleme beim Austausch von Bauteilen und profitieren von einer stabilen Heizleistung. Die Aufrüstung funktioniert wirklich – aber nur, wenn die Technik perfekt auf die Anforderungen abgestimmt ist.